Europa-Union Saar begrüßt gemeinsame Test-Strategie zwischen Saarland und Moselle

Das Saarland und das Nachbar-Département Moselle haben eine gemeinsam abgestimmte Strategie für die grenzüberschreitende Pandemiebekämpfung vereinbart. Durch eine engere Zusammenarbeit, insbesondere beim Testen und bei der Kontaktnachverfolgung, soll eine erneute Grenzschließung verhindert werden. Geplant ist unter anderem die Einrichtung eines deutsch-französischen Testzentrums durch den Eurodistrict SaarMoselle. Außerdem wurde vereinbart, dass saarländische Unternehmen, die viele Grenzpendler beschäftigen, ihre Mitarbeiter regelmäßig testen.

"Wir freuen uns über den tatkräftigen Einsatz der beteiligten politischen Entscheidungsträger, die durch ein koordiniertes Handeln bei der Pandemiebekämpfung versuchen, Grenzschließungen zu verhindern wie wir sie hier in der Region auf schmerzliche Weise letztes Jahr erlebt haben und wie wir sie momentan wieder mit großer Sorge an den Grenzen zu Tschechien und Österreich beobachten", erklärt Margriet Zieder-Ripplinger, Landesvorsitzende der Europa-Union Saar. Die Strategie trage ihrer Forderung aus dem öffentlichen Aufruf vom letzten Frühjahr für ein koordiniertes, grenzübergreifendes Krisenmanagement Rechnung.

Es bleibe nun zu hoffen, dass diese gemeinsamen Anstrengungen zur grenzüberschreitenden Pandemiebekämpfung auch weiterhin vom Bundesinnenministerium und der Bundesregierung angemessen berücksichtigt werden.

 

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