Petition und E-Mail-Aktion gegen die verschärften Einreisebestimmungen

Die Europa-Union Saar hat eine Petition und eine E-Mail-Aktion an die politischen Entscheidungsträger in Berlin, Paris und Brüssel gestartet. Darin fordert sie dazu auf, dass gemeinsam koordinierte, pragmatische und lebensnahe Lösungen bei der Pandemiebekämpfung für die Menschen in der Grenzregion zwischen Saarland und Moselle gefunden werden müssen. Denn die neuen Einreisebestimmungen von Deutschland und Frankreich erschweren den gemeinsamen europäischen Lebensalltag ungemein.

Die europäischen Föderalisten an der Saar fordern deutliche Nachbesserungen bei den Maßnahmen. Ihre Verbesserungsvorschläge umfassen Dauergenehmigungen für regelmäßige Grenzübertritte, zusätzliche dezentrale Möglichkeiten für kostenlose Schnelltests auf deutscher Seite, die Anerkennung von Selbsterklärungen für den Transit ohne Aufenthalt, die Aufhebung des Beförderungsverbots im grenzüberschreitenden Personennahverkehr und die Schaffung von Möglichkeiten für kostenlose Schnelltests an Knotenpunkten des grenzüberschreitenden ÖPNV.

Die am Dienstag gestartete Petition haben bereits mehr als 2.400 Personen unterzeichnet. Von der Möglichkeit, sich per E-Mail-Aktion persönlich an Bundesinnenminister Horst Seehofer, Frankreichs Premierminister Jean Castex und die EU-Innenkommissarin Ylva Johansson zu wenden, haben seit Donnerstag bereits mehr als 250 Bürger*innen Gebrauch gemacht.

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